Anhörung im Wirtschaftsausschuss zeigt die Vorreiterrolle Bayerns beim Ausbau Erneuerbarer Energien
Im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags wurden die Auswirkungen des geplanten Netzpakets und des EEG 2027 auf Bayern intensiv beraten. Für die CSU-Fraktion ist dabei klar: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien kann nur dann erfolgreich sein, wenn er mit dem Ausbau der Netze, mit Speichern, Flexibilitäten und gesicherter Leistung eng verzahnt wird. Nur so lassen sich Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Akzeptanz der Energiewende dauerhaft sichern.
Die Anhörung hat bereits bekannte Positionen und Einschätzungen bestätigt: Bayern ist deutschlandweit Vorreiter beim Ausbau Erneuerbarer Energien.
Kerstin Schreyer, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung, betont:
„Die Energiewende gelingt nur, wenn Erzeugung, Netze, Speicher und gesicherte Leistung zusammen gedacht werden. Für Bayern als starken Industriestandort ist entscheidend, dass Energie bezahlbar, verfügbar und planbar bleibt.“
Walter Nussel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für Bürokratieabbau, ergänzt:
„Bayern braucht keine Energiepolitik auf dem Reißbrett, sondern Lösungen, die in der Praxis funktionieren. Deshalb müssen Netzausbau, Netzanschlüsse und Genehmigungsverfahren deutlich schneller werden. Dafür haben wir bereits ein Sofortprogramm auf den Weg gebracht, welches das Wirtschaftsministerium federführend umsetzen muss.“
